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Sambucus
nigra L. aus der Sicht der Wissenschaft:
Die Wirkung der getrockneten Blüten von Sambucus nigra L. bei
Erkältungskrankheiten als schweißtreibendes Mittel und zur
Steigerung der Bronchialsekretion ist schon seit langem
anerkannt.
Holunderbeeren sind die Teile der Holunderpflanze, die am
vielseitigsten zu verwenden sind und einen besonders hohen Heil-
und Nährwert haben. Für die Wirkungen der Holunderbeere bei
Grippe und grippalen Infekten ist eine große Anzahl
verschiedener Inhaltsstoffe verantwortlich.
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Die Holunderbeeren enthalten:
Anthocyane
Fllavonoide
Fruchtsäuren
Vitamine
Vor allem der
Anteil der Anthocyane, der violett-schwarzen Pflanzenfarbstoffe,
ist deutlich höher als bei anderen Obst- und Gemüsesorten. Diese
schützen die Zellmembranen vor Veränderungen durch sogenannte
"Freie Radikale". Dadurch werden Viren, wie zum Beispiel
Grippeerreger, davon abgehalten, in die Zellen einzudringen, und
so an ihrer Verbreitung im Körper gehindert.
Holunderbeeren helfen in der
Erkältungszeit
Die Wirkstoffe des Schwarzen Holunders, die im Zusammenhang mit
grippalen Infekten besondere Bedeutung haben, sind einerseits
die Flavonoide und Anthocyane aufgrund ihrer antioxidativen
Effekte anzusprechen, andererseits die im Fruchtextrakt
enthaltenen Vitamine (vor allem C- und B-Komplex), von denen man
eine Unterstützung der Immunabwehr erwarten kann.
Holunderbeerensaft kann ein Gegengewicht zu den vielfältigen
Umweltbelastungen des modernen Lebens schaffen, denn er
aktiviert unsere Selbstheilungskräfte und wirkt gegen Ermüdungs-
und Ermattungszustände bei grippalen Infekten. Zubereitungen aus
Holunderbeeren helfen, vorbeugend die körpereigenen Abwehrkräfte
gegen Erkältungen und Grippe zu stärken und tragen auch zur
Abschwächung der Krankheitssymptome bei, wenn die Krankheit
bereits ausgebrochen ist. |

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